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		<title><![CDATA[Forumsübersicht - Bluesszene allgemein]]></title>
		<link>http://Blues.Aixpander.de/forum/</link>
		<description><![CDATA[Forumsübersicht - http://Blues.Aixpander.de/forum]]></description>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 16:17:52 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Neubesetzung: BluesAixport sucht Gitarristen und Schlagzeuger]]></title>
			<link>http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-258.html</link>
			<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 19:05:08 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-258.html</guid>
			<description><![CDATA[Die bisherigen Mitstreiter sind Ende März aus verschiedenen gesund­heitlichen und beruflichen Gründen ausgeschieden. Ich suche daher auf gehobenem Level neue Leute für Gitarre und Schlagzeug.<br />
<br />
Ausdrücklich mit einem großem Faible für Blues, Rhythm & Blues und Rock'n'Roll. Neben dem monatlichen Opener beim Aachener Blues Meeting – sobald das wieder stattfinden kann – strebe ich zusätzlich ein bis zwei bezahlte Auftritte/Monat an. Falls dir das zuviel würde, passt es mit uns leider nicht.<br />
<br />
Wöchentliche Proben mit Regeltermin. Der Proberaum mit kompletter Backline liegt im Aachener Stadtgebiet. Fünf Minuten Fußweg vom Bahnhof Schanz, zehn Minuten von kostenfreien Parkplätzen. Autark üben ist dort allerdings nicht möglich, ihr müsst euch zuhause o.ä. vorbereiten.<br />
<br />
BEI INTERESSE / BEWERBUNG<br />
...lies weiter unter <a href="https://BluesAixport.de/neubesetzung/" target="_blank" class="mycode_url">BluesAixport.de/neubesetzung</a>. Ja, ist ein bisschen mehr Text als üblich, aber wohl erforderlich. In der Beschnupperphase sind viele offensichtlich zu aufgeregt, um das Grundlegende in Erinnerung zu behalten. Wegen falscher Erwartungen dann nach wenigen Monaten wieder zu gehen ist verschenkte Zeit für beide Seiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die bisherigen Mitstreiter sind Ende März aus verschiedenen gesund­heitlichen und beruflichen Gründen ausgeschieden. Ich suche daher auf gehobenem Level neue Leute für Gitarre und Schlagzeug.<br />
<br />
Ausdrücklich mit einem großem Faible für Blues, Rhythm & Blues und Rock'n'Roll. Neben dem monatlichen Opener beim Aachener Blues Meeting – sobald das wieder stattfinden kann – strebe ich zusätzlich ein bis zwei bezahlte Auftritte/Monat an. Falls dir das zuviel würde, passt es mit uns leider nicht.<br />
<br />
Wöchentliche Proben mit Regeltermin. Der Proberaum mit kompletter Backline liegt im Aachener Stadtgebiet. Fünf Minuten Fußweg vom Bahnhof Schanz, zehn Minuten von kostenfreien Parkplätzen. Autark üben ist dort allerdings nicht möglich, ihr müsst euch zuhause o.ä. vorbereiten.<br />
<br />
BEI INTERESSE / BEWERBUNG<br />
...lies weiter unter <a href="https://BluesAixport.de/neubesetzung/" target="_blank" class="mycode_url">BluesAixport.de/neubesetzung</a>. Ja, ist ein bisschen mehr Text als üblich, aber wohl erforderlich. In der Beschnupperphase sind viele offensichtlich zu aufgeregt, um das Grundlegende in Erinnerung zu behalten. Wegen falscher Erwartungen dann nach wenigen Monaten wieder zu gehen ist verschenkte Zeit für beide Seiten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zwei "Bands für Einsteiger" offen für alle Positionen]]></title>
			<link>http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-165.html</link>
			<pubDate>Sat, 04 Jul 2020 07:48:48 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-165.html</guid>
			<description><![CDATA["Band für Einsteiger" ist ein Unterrichtsprojekt für Musizierende mit zu wenig Banderfahrung oder auch ohne. Hier könnt ihr eure Fähigkeiten und Ideen im Zusammenspiel mit anderen ausprobieren und weiterentwickeln.<br />
<br />
Voraussetzung sind mindestens gute Grundfähigkeiten an eurem Instrument (Akkorde sauber greifen und flüssig wechseln können) bzw. als Singende eure Töne zu treffen. Sowie Offenheit, stetig dazuzulernen. Wer sich auf seinen eingefahrenen Stiefel beschränken will, ist hier fehl am Platz.<br />
Neben der Freude am Musizieren steht vor allem das Zusammenarbeiten als Gruppe im Vordergrund. Dabei entscheiden die Bandmitglieder eigenständig über Repertoire und eventuelle Auftritte.<br />
<br />
In den bestehenden Gruppen ist z. Zt. Platz fast alle Instrumente:<ul class="mycode_list">
</li>
<li>Schlagzeug<br />
</li>
<li>Gitarre<br />
</li>
<li>Klavier/Keyboards<br />
</li>
<li>Bluesharp, Holz- und Blechblasinstrumente, Percussion<br />
</li></ul>
Jeweils gerne mit Gesang, aber auch &nbsp; <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">•</span> Solosänger.<br />
Meldet euch auch, falls ihr ein nicht aufgeführtes Instrument spielt. Sollten sich für ein Instrument mehr Leute melden, als Positionen verfügbar sind, nehme ich euch (wie z.Zt. Bassisten) auf die Warteliste und gebe bescheid, sobald für euch etwas frei wird.<br />
<br />
Die Bandproben finden 14-tägig montagsabends statt.<br />
Bei ausreichend Interessenten habe ich tagsüber Kapazitäten für weitere Gruppen oder an einem anderen Wochentag.<br />
<br />
<!-- ••• START <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sollte es pandemiebedingt zu Kontaktbeschränkungen kommen, halten wir über <a href="http://discord.com" target="_blank" class="mycode_url">Discord</a>, <a href="https://zoom.us" target="_blank" class="mycode_url">Zoom</a>, <a href="https://jitsi.org" target="_blank" class="mycode_url">Jitsi</a> o.ä. Kontakt. Bis auf den Umstand, daß damit kein synchrones Proben möglich ist, taugt es uns das als praktikable Überbrückung, und der Fokus verlagert sich von Livemusizieren auf Homerecording. Dazu genügen hier schon auf dem Smartphone eine Diktiersoftware oder auf dem PC ein einfaches Recordingprogramm plus ein schlichtes Mikrofon.<br />
<br />
Und wenn es mit dieser Gruppe nicht passen sollte, gibt es Kapazitäten für weitere, komplett neue. Also falls ihr von Interessierten auch mit anderem Instrument wißt, gebt die Info gerne weiter.</span> ENDE ••• //--><br />
Mehr Info sowie Kontaktaufnahme über <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">https://UNTERRICHT.aixpander.de/band-fuer-einsteiger</span> oder den Kurzlink <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><A HREF="http://bfe.axpn.de" TARGET="_top"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">http://bfe.axpn.de</span></A></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["Band für Einsteiger" ist ein Unterrichtsprojekt für Musizierende mit zu wenig Banderfahrung oder auch ohne. Hier könnt ihr eure Fähigkeiten und Ideen im Zusammenspiel mit anderen ausprobieren und weiterentwickeln.<br />
<br />
Voraussetzung sind mindestens gute Grundfähigkeiten an eurem Instrument (Akkorde sauber greifen und flüssig wechseln können) bzw. als Singende eure Töne zu treffen. Sowie Offenheit, stetig dazuzulernen. Wer sich auf seinen eingefahrenen Stiefel beschränken will, ist hier fehl am Platz.<br />
Neben der Freude am Musizieren steht vor allem das Zusammenarbeiten als Gruppe im Vordergrund. Dabei entscheiden die Bandmitglieder eigenständig über Repertoire und eventuelle Auftritte.<br />
<br />
In den bestehenden Gruppen ist z. Zt. Platz fast alle Instrumente:<ul class="mycode_list">
</li>
<li>Schlagzeug<br />
</li>
<li>Gitarre<br />
</li>
<li>Klavier/Keyboards<br />
</li>
<li>Bluesharp, Holz- und Blechblasinstrumente, Percussion<br />
</li></ul>
Jeweils gerne mit Gesang, aber auch &nbsp; <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">•</span> Solosänger.<br />
Meldet euch auch, falls ihr ein nicht aufgeführtes Instrument spielt. Sollten sich für ein Instrument mehr Leute melden, als Positionen verfügbar sind, nehme ich euch (wie z.Zt. Bassisten) auf die Warteliste und gebe bescheid, sobald für euch etwas frei wird.<br />
<br />
Die Bandproben finden 14-tägig montagsabends statt.<br />
Bei ausreichend Interessenten habe ich tagsüber Kapazitäten für weitere Gruppen oder an einem anderen Wochentag.<br />
<br />
<!-- ••• START <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Sollte es pandemiebedingt zu Kontaktbeschränkungen kommen, halten wir über <a href="http://discord.com" target="_blank" class="mycode_url">Discord</a>, <a href="https://zoom.us" target="_blank" class="mycode_url">Zoom</a>, <a href="https://jitsi.org" target="_blank" class="mycode_url">Jitsi</a> o.ä. Kontakt. Bis auf den Umstand, daß damit kein synchrones Proben möglich ist, taugt es uns das als praktikable Überbrückung, und der Fokus verlagert sich von Livemusizieren auf Homerecording. Dazu genügen hier schon auf dem Smartphone eine Diktiersoftware oder auf dem PC ein einfaches Recordingprogramm plus ein schlichtes Mikrofon.<br />
<br />
Und wenn es mit dieser Gruppe nicht passen sollte, gibt es Kapazitäten für weitere, komplett neue. Also falls ihr von Interessierten auch mit anderem Instrument wißt, gebt die Info gerne weiter.</span> ENDE ••• //--><br />
Mehr Info sowie Kontaktaufnahme über <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">https://UNTERRICHT.aixpander.de/band-fuer-einsteiger</span> oder den Kurzlink <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><A HREF="http://bfe.axpn.de" TARGET="_top"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">http://bfe.axpn.de</span></A></span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[CD-Vorstellung: "Dismantle The Sun" von Eric Staeckel]]></title>
			<link>http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-5.html</link>
			<pubDate>Wed, 15 Nov 2017 07:46:01 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-5.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vorgestellt beim 'Blues Meeting AACHEN' am 16.8.2013</span><br />
<br />
<br />
"In seiner Heimatstadt Pennsylvania wurde der junge Eric Steckel als erstes bekannt für seine energiegeladenen Gastauftritte bei den Größen der lokalen Musikszene. Eric (*1990) war noch ein Kind, aber bereits derart fasziniert von Bluesmusik, daß er im Alter von neun (9!) Jahren schon seine erste Fender Strato-caster bekam. Von diesem Zeitpunkt an war Erics Schicksal bestimmt, seine musikalische Entwicklung ging mit Riesenschritten voran.<br />
<br />
Er durfte schon bald mit zahlreichen nationalen Größen wie Bob Margolin, Debbie Davis, James Armstrong, Steve Guyger, Kenny Neal, Chris Beard, Tommy Castro, Joe Kubek, Bnois King, Solomon Burke, Ronnie Baker Brooks und Hubert Sumlin auf der Bühne stehen. Mit einem kaum erklärbaren Feingefühl für den Blues und mit seiner natürlichen musikalischen Begabung und Geschick lieferte Eric von BB und Albert King beeinflusste Performances ab, die über sein Alter von nur 15 Jahren hinwegtäuschten. Sein Stil erinnert an die ganz Großen seines Genres. Er kombiniert die verschiedenen Einflüsse miteinander und läßt zugleich spüren, daß die wahre Musik auch bei ihm schon von Herz und Seele kommt.<br />
<br />
Das Debütalbum der Eric Steckel Band, “A Few Degrees Warmer”, wurde im April 2002 live eingespielt. Eric war zu diesem Zeitpunkt erst 11 Jahre alt. Das Album wurde bei “CD Baby” schnell zum Topseller im Bluesgenre. Noch heute erhält das Album sehr viel positives Feedback und begeisterte Aufmerksamkeit von internationalen Bluesgitarren-Fans. <br />
<br />
Im November 2003 spielt die ESB auf dem Sarasota Blues Festival, und Eric wird mit seinem kraftvollen Auftritt und seiner Erscheinung zum Gespräch des Tages.  Aufgrund der großen Nachfrage des begeisterten Publikums wurde er gleich für das Festival im Folgejahr eingeladen. Doch blieb sein Auftritt 2003 das Schlüsseljahr für Erics Karriere. John Mayall stellte ihn nicht nur als die jüngste Person vor, die jemals mit den Bluesbrakers auf der Bühne gestanden hatte. Er lud ihn auch noch ein, im Sommer 2004 auf seiner Skandinavien-Tour als Special Guest von John Mayall & The Bluesbreakers aufzutreten. Ein halbes Jahr später reiste Eric nach Los Angeles, um mit John Mayall Sessions für das vor kurzem erschienene Album “Road Dogs” einzuspielen. Auf dem Track “Chaos in the Neighborhood”  spielt Eric die Leadgitarre.<br />
<br />
Durch die zahlreichen Auftritte der ESB auf verschiedenen Festivals und in diversen Clubs – eingeschlossen ihrer Opening Sets für Marcia Ball, Tommy Castro, Shemekia Copeland und B.B.King – entwickelte sich eine treue Anhängerschaft der Band. Kein Wunder, denn wer die ESB zum ersten Mal erlebt, empfindet sich schnell als Teil von etwas besonderem: Eric wird mit vielen der ganz großen Bluesgitarristen verglichen, die allesamt viel älter sind als er, während er wiederum mit seinem eigenen Stil und seinem Anspruch für viele gestandene Musiker als Inspiration gilt.<br />
2004 wurde das erst komplette Studioalbum der ESB mit dem Titel “High Action” veröffenlicht. Anschließend flog die ESB im Juni 2005 für zehn Konzerte nach Holland und Belgien. <br />
2005 nahm die ESB ihr drittes Album “Havanna” auf. Kritikern zufolge ist es das bislang beste Album der Band. Mit seiner tiefen Verwurzelung im Blues erinnern ihre Auftritte an den Sound der 60er und 70er Bluesrock-Ära. 2008 erschien „Feels Like Home“ und auch darüber äußern sich die Kritiker lobend!<br />
<br />
Auch in Europa hat die ESB ihr Livepublikum mit ihrem gitarrenorientierten Blues gefesselt und in Erstaunen versetzt. Erics beherztes und gefühlvolles Gitarrenspiel  wird angefüllt mit der soliden Unterstuetzung der Craig Thatcher Band aus Amerika oder von Bas Paardekooper & the Blew Crue aus Holland. Mit Bas Paardekooper macht Eric in 2009 eine sogenannte „Guitar Heroes Tribute Tour’’. Darin kommen Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Eric Clapton, Freddie King, Fleetwood Mac, John Mayall, Albert King und noch viele anderen vor!<br />
<br />
Die neue CD “Dismantle The Sun!” begeistert mit einem interessanten Wechselspiel aus rockigem Blues und sanften Balladen."<br />
<br />
<br />
Hörproben: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rT5BVOo8_Yw" target="_blank" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=rT5BVOo8_Yw</a><br />
Online kaufen: <a href="http://www.cdbaby.com/ericsteckel1" target="_blank" class="mycode_url">http://www.cdbaby.com/ericsteckel1</a><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Booking: Klaus Schmidt, tourworkacc@aol.com</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vorgestellt beim 'Blues Meeting AACHEN' am 16.8.2013</span><br />
<br />
<br />
"In seiner Heimatstadt Pennsylvania wurde der junge Eric Steckel als erstes bekannt für seine energiegeladenen Gastauftritte bei den Größen der lokalen Musikszene. Eric (*1990) war noch ein Kind, aber bereits derart fasziniert von Bluesmusik, daß er im Alter von neun (9!) Jahren schon seine erste Fender Strato-caster bekam. Von diesem Zeitpunkt an war Erics Schicksal bestimmt, seine musikalische Entwicklung ging mit Riesenschritten voran.<br />
<br />
Er durfte schon bald mit zahlreichen nationalen Größen wie Bob Margolin, Debbie Davis, James Armstrong, Steve Guyger, Kenny Neal, Chris Beard, Tommy Castro, Joe Kubek, Bnois King, Solomon Burke, Ronnie Baker Brooks und Hubert Sumlin auf der Bühne stehen. Mit einem kaum erklärbaren Feingefühl für den Blues und mit seiner natürlichen musikalischen Begabung und Geschick lieferte Eric von BB und Albert King beeinflusste Performances ab, die über sein Alter von nur 15 Jahren hinwegtäuschten. Sein Stil erinnert an die ganz Großen seines Genres. Er kombiniert die verschiedenen Einflüsse miteinander und läßt zugleich spüren, daß die wahre Musik auch bei ihm schon von Herz und Seele kommt.<br />
<br />
Das Debütalbum der Eric Steckel Band, “A Few Degrees Warmer”, wurde im April 2002 live eingespielt. Eric war zu diesem Zeitpunkt erst 11 Jahre alt. Das Album wurde bei “CD Baby” schnell zum Topseller im Bluesgenre. Noch heute erhält das Album sehr viel positives Feedback und begeisterte Aufmerksamkeit von internationalen Bluesgitarren-Fans. <br />
<br />
Im November 2003 spielt die ESB auf dem Sarasota Blues Festival, und Eric wird mit seinem kraftvollen Auftritt und seiner Erscheinung zum Gespräch des Tages.  Aufgrund der großen Nachfrage des begeisterten Publikums wurde er gleich für das Festival im Folgejahr eingeladen. Doch blieb sein Auftritt 2003 das Schlüsseljahr für Erics Karriere. John Mayall stellte ihn nicht nur als die jüngste Person vor, die jemals mit den Bluesbrakers auf der Bühne gestanden hatte. Er lud ihn auch noch ein, im Sommer 2004 auf seiner Skandinavien-Tour als Special Guest von John Mayall & The Bluesbreakers aufzutreten. Ein halbes Jahr später reiste Eric nach Los Angeles, um mit John Mayall Sessions für das vor kurzem erschienene Album “Road Dogs” einzuspielen. Auf dem Track “Chaos in the Neighborhood”  spielt Eric die Leadgitarre.<br />
<br />
Durch die zahlreichen Auftritte der ESB auf verschiedenen Festivals und in diversen Clubs – eingeschlossen ihrer Opening Sets für Marcia Ball, Tommy Castro, Shemekia Copeland und B.B.King – entwickelte sich eine treue Anhängerschaft der Band. Kein Wunder, denn wer die ESB zum ersten Mal erlebt, empfindet sich schnell als Teil von etwas besonderem: Eric wird mit vielen der ganz großen Bluesgitarristen verglichen, die allesamt viel älter sind als er, während er wiederum mit seinem eigenen Stil und seinem Anspruch für viele gestandene Musiker als Inspiration gilt.<br />
2004 wurde das erst komplette Studioalbum der ESB mit dem Titel “High Action” veröffenlicht. Anschließend flog die ESB im Juni 2005 für zehn Konzerte nach Holland und Belgien. <br />
2005 nahm die ESB ihr drittes Album “Havanna” auf. Kritikern zufolge ist es das bislang beste Album der Band. Mit seiner tiefen Verwurzelung im Blues erinnern ihre Auftritte an den Sound der 60er und 70er Bluesrock-Ära. 2008 erschien „Feels Like Home“ und auch darüber äußern sich die Kritiker lobend!<br />
<br />
Auch in Europa hat die ESB ihr Livepublikum mit ihrem gitarrenorientierten Blues gefesselt und in Erstaunen versetzt. Erics beherztes und gefühlvolles Gitarrenspiel  wird angefüllt mit der soliden Unterstuetzung der Craig Thatcher Band aus Amerika oder von Bas Paardekooper & the Blew Crue aus Holland. Mit Bas Paardekooper macht Eric in 2009 eine sogenannte „Guitar Heroes Tribute Tour’’. Darin kommen Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Eric Clapton, Freddie King, Fleetwood Mac, John Mayall, Albert King und noch viele anderen vor!<br />
<br />
Die neue CD “Dismantle The Sun!” begeistert mit einem interessanten Wechselspiel aus rockigem Blues und sanften Balladen."<br />
<br />
<br />
Hörproben: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rT5BVOo8_Yw" target="_blank" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=rT5BVOo8_Yw</a><br />
Online kaufen: <a href="http://www.cdbaby.com/ericsteckel1" target="_blank" class="mycode_url">http://www.cdbaby.com/ericsteckel1</a><br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Booking: Klaus Schmidt, tourworkacc@aol.com</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[CD-Vorstellung: "Plays Well With Others" von Greg Koch (1)]]></title>
			<link>http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-4.html</link>
			<pubDate>Wed, 15 Nov 2017 07:45:23 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-4.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vorgestellt beim 'Blues Meeting AACHEN' am 20.9.2013</span><br />
<br />
<br />
Greg Kochs Virtuosität, sein Sinn fuer Humor und seine Faehigkeit, seine Gedanken ueber seine Musik auszudruecken, fuehrte zu einer erfolgreichen Karriere als Bandleader, Studiomusiker (dutzende von Radio- und Fernsehproduktionen), Autor, Schriftsteller und Kuenstler, und Dozent fuer die Fender Musical Instruments Corporation.<br />
<br />
Seine Faszination fuer die Gitarre begann in der Schulzeit. Greg schnitt Fender Stratocasters aus Pappe aus und benutze das Naehmaschinenpedal seiner Schwester fuer WahWah-Effekte. Sein Wunsch war es, zusammen mit Jimi Hendrix zu spielen, dessen Musik zu seiner Obsession wurde. Zunaechst spielte er Hendrix-Songs auf dem Cello nach. Als Greg endlich mit zwoelf seine erste Gitarre bekam, machte er schnelle Fortschritte und fand frueh seine eigene Mischung aus Blues, Rock und Country. Er spielte in zahlreichen Bands – ob Elvis-Coverband, Polkagruppe oder eigene Bluesrock-Ensembles - und entwickelte seine Faehigkeiten weiter.<br />
 <br />
Nach vier Jahren Jazzgitarrenstudium an der University of Wisconsin fuehrte Gregs musikalische Reife zu internationaler Anerkennung als individueller Instrumentalist. Er gewann den ersten Preis im "Bluesbreaker Guitar Showdown", der vom legendaeren Bluesman Buddy Guy 1989 ausgewaehlt wurde.<br />
 <br />
Seine erste Band "Greg Koch and the Tone Controls" wurde schnell zu einer der gefragtesten Gruppen in der Region um seine Heimatstadt Milwaukee. Sie gewann fuenfmal den "Wisconsin Area Music Award" fuer Blues, war '93, '95 bis '98 "Artist of the Year", und Greg wurde sieben Mal als "Gitarist des Jahres" ('92, '94 bis '99) ausgezeichnet. Er brachte fuenf unabhaengige Veroeffentlichungen auf den Markt. Greg und seine Band eroberten eine zunehmend wachsende Fangemeinschaft, die sich nach Livemusik sehnte.<br />
 <br />
Durch Freunde bei Fender, die Baender und CDs von ihm weitergaben, wurde er schnell zu einem der renommiertesten Repraesentanten der groessten und angesehensten Gitarren- und Verstaerker Produzenten.<br />
 <br />
Indem er Sound und Technik von Weltklasseprodukten mit einer wahren Hingabe an alles, was mit Gitarre zu tun hat, auf humorvolle Weise verbindet, hat Greg einen aussergewoehnlich effektiven Workshop entwickelt. Mit seinen eigenen Songs als Hintergrund, verschiedenen Fender- und Guild-Instrumenten als Werkzeuge sowie einer Vielzahl von Toenen, Tricks und Anekdoten gewinnt er im Handumdrehen die Aufmerksamkeit seiner Hoerer.<br />
<br />
Nach Auftritten in den "NAMM-Shows" (wichtigste amerikanische Musikmesse) in Anaheim L.A. und Nashville 2001, hatte Greg genug Leuten den Kopf verdreht, um sich einen Vertrag mit "Hal Leonard", dem groessten Musik-Verleger, als Autor fuer Lehrbuecher und DVD's (inklusive zwei ueber den Stil von Stevie Ray Vaughan) zu sichern. Greg ist ebenfalls ein renommierter Autor fuer das "Guitar One"-Magazin und hat einen Plattenvertrag bei  Steve Vai's Label "Favored Nations" unterzeichnet.<br />
 <br />
Gregs erste international anerkannte CD mit kraeftigem Gitarrensound auf Steves Label "The Grip" war eine Auswahl aus den fuenf vorhergehenden Veroeffentlichungen. Gerade arbeitet Greg an der Auswahl der Musiker fuer seine neue CD "Radio Free Gristle", die geschickt als Radioshow verpackt ist.<br />
<br />
Seit 2003 wird Greg europaweit von Mascot Records veroeffentlicht. Die erste Scheibe mit zwoelf alten, neu abgemischten Kompositionen wird zum Tourstart auf dem Markt sein. Diese sehr hoerenswerten und clever geschriebenen Songs zeigen eine Seite seiner musikalischen Persoenlichkeit, die hier bislang einem breiterem Publikum unbekannt war, ihm aber im Mittleren Westen der USA zu grosser Bekanntheit verhalf.<br />
2004 begleitete  er als offizieller Botschafter der Firma Fender das Gitarrenerfolgsmodell "Stratocaster" auf ihrer 50-jaehrigen Jubilaeumstour in Europa. Diverse Anschauungsauftritte in den groessten Musikinstrumentgeschaeften standen auf seinem Programm sowie Festival  und Clubauftritte.<br />
 <br />
2005 nach erfolgreicher Vorjahrestour mit Aufzeichnungen des WDR, bei den Leverkusener Jazztagen  mit Living Color und T.M. Stevens, stellt er sein neues Buch im Maerz in GB vor, gefolgt von einem kurzen Besuch in den Niederlanden und Deutschland, Haupteuropatour September/Oktober. 2005 mit diversen Workshops.<br />
2006 kurze Apriltour mit Joe Bonmassa in den grossen Clubs von Holland (Amsterdam) und Deutschland. <br />
<br />
Album im November 2007 bei ZYX-Peppercake: Greg Koch and Other Bad Men - "Live On the Radio"!<br />
Album zur Fruehlingstour 2009 bei ZYX-Peppercake: "Nation Sack"<br />
Tourband: Tom Good (bass), Malford Milligan (voc) und Del Bennett (drums)<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(K. Schmidt/Tourwork.net)</span><br />
<br />
<br />
Online kaufen: <a href="http://www.cdbaby.com/cd/gregkochband" target="_blank" class="mycode_url">http://www.cdbaby.com/cd/gregkochband</a><br />
Greg Koch ueber Einfluesse und sein Spiel (engl.): <a href="http://www.youtube.com/watch?v=glqPjcMqoOM" target="_blank" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=glqPjcMqoOM</a><br />
Homepage: <a href="http://www.gregkoch.com/" target="_blank" class="mycode_url">http://www.gregkoch.com/</a><br />
Livekonzerte: u.a. am 8.9. im "checkIN", Eschweiler/Rhld.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Booking: Klaus Schmidt, tourworkacc@aol.com</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Vorgestellt beim 'Blues Meeting AACHEN' am 20.9.2013</span><br />
<br />
<br />
Greg Kochs Virtuosität, sein Sinn fuer Humor und seine Faehigkeit, seine Gedanken ueber seine Musik auszudruecken, fuehrte zu einer erfolgreichen Karriere als Bandleader, Studiomusiker (dutzende von Radio- und Fernsehproduktionen), Autor, Schriftsteller und Kuenstler, und Dozent fuer die Fender Musical Instruments Corporation.<br />
<br />
Seine Faszination fuer die Gitarre begann in der Schulzeit. Greg schnitt Fender Stratocasters aus Pappe aus und benutze das Naehmaschinenpedal seiner Schwester fuer WahWah-Effekte. Sein Wunsch war es, zusammen mit Jimi Hendrix zu spielen, dessen Musik zu seiner Obsession wurde. Zunaechst spielte er Hendrix-Songs auf dem Cello nach. Als Greg endlich mit zwoelf seine erste Gitarre bekam, machte er schnelle Fortschritte und fand frueh seine eigene Mischung aus Blues, Rock und Country. Er spielte in zahlreichen Bands – ob Elvis-Coverband, Polkagruppe oder eigene Bluesrock-Ensembles - und entwickelte seine Faehigkeiten weiter.<br />
 <br />
Nach vier Jahren Jazzgitarrenstudium an der University of Wisconsin fuehrte Gregs musikalische Reife zu internationaler Anerkennung als individueller Instrumentalist. Er gewann den ersten Preis im "Bluesbreaker Guitar Showdown", der vom legendaeren Bluesman Buddy Guy 1989 ausgewaehlt wurde.<br />
 <br />
Seine erste Band "Greg Koch and the Tone Controls" wurde schnell zu einer der gefragtesten Gruppen in der Region um seine Heimatstadt Milwaukee. Sie gewann fuenfmal den "Wisconsin Area Music Award" fuer Blues, war '93, '95 bis '98 "Artist of the Year", und Greg wurde sieben Mal als "Gitarist des Jahres" ('92, '94 bis '99) ausgezeichnet. Er brachte fuenf unabhaengige Veroeffentlichungen auf den Markt. Greg und seine Band eroberten eine zunehmend wachsende Fangemeinschaft, die sich nach Livemusik sehnte.<br />
 <br />
Durch Freunde bei Fender, die Baender und CDs von ihm weitergaben, wurde er schnell zu einem der renommiertesten Repraesentanten der groessten und angesehensten Gitarren- und Verstaerker Produzenten.<br />
 <br />
Indem er Sound und Technik von Weltklasseprodukten mit einer wahren Hingabe an alles, was mit Gitarre zu tun hat, auf humorvolle Weise verbindet, hat Greg einen aussergewoehnlich effektiven Workshop entwickelt. Mit seinen eigenen Songs als Hintergrund, verschiedenen Fender- und Guild-Instrumenten als Werkzeuge sowie einer Vielzahl von Toenen, Tricks und Anekdoten gewinnt er im Handumdrehen die Aufmerksamkeit seiner Hoerer.<br />
<br />
Nach Auftritten in den "NAMM-Shows" (wichtigste amerikanische Musikmesse) in Anaheim L.A. und Nashville 2001, hatte Greg genug Leuten den Kopf verdreht, um sich einen Vertrag mit "Hal Leonard", dem groessten Musik-Verleger, als Autor fuer Lehrbuecher und DVD's (inklusive zwei ueber den Stil von Stevie Ray Vaughan) zu sichern. Greg ist ebenfalls ein renommierter Autor fuer das "Guitar One"-Magazin und hat einen Plattenvertrag bei  Steve Vai's Label "Favored Nations" unterzeichnet.<br />
 <br />
Gregs erste international anerkannte CD mit kraeftigem Gitarrensound auf Steves Label "The Grip" war eine Auswahl aus den fuenf vorhergehenden Veroeffentlichungen. Gerade arbeitet Greg an der Auswahl der Musiker fuer seine neue CD "Radio Free Gristle", die geschickt als Radioshow verpackt ist.<br />
<br />
Seit 2003 wird Greg europaweit von Mascot Records veroeffentlicht. Die erste Scheibe mit zwoelf alten, neu abgemischten Kompositionen wird zum Tourstart auf dem Markt sein. Diese sehr hoerenswerten und clever geschriebenen Songs zeigen eine Seite seiner musikalischen Persoenlichkeit, die hier bislang einem breiterem Publikum unbekannt war, ihm aber im Mittleren Westen der USA zu grosser Bekanntheit verhalf.<br />
2004 begleitete  er als offizieller Botschafter der Firma Fender das Gitarrenerfolgsmodell "Stratocaster" auf ihrer 50-jaehrigen Jubilaeumstour in Europa. Diverse Anschauungsauftritte in den groessten Musikinstrumentgeschaeften standen auf seinem Programm sowie Festival  und Clubauftritte.<br />
 <br />
2005 nach erfolgreicher Vorjahrestour mit Aufzeichnungen des WDR, bei den Leverkusener Jazztagen  mit Living Color und T.M. Stevens, stellt er sein neues Buch im Maerz in GB vor, gefolgt von einem kurzen Besuch in den Niederlanden und Deutschland, Haupteuropatour September/Oktober. 2005 mit diversen Workshops.<br />
2006 kurze Apriltour mit Joe Bonmassa in den grossen Clubs von Holland (Amsterdam) und Deutschland. <br />
<br />
Album im November 2007 bei ZYX-Peppercake: Greg Koch and Other Bad Men - "Live On the Radio"!<br />
Album zur Fruehlingstour 2009 bei ZYX-Peppercake: "Nation Sack"<br />
Tourband: Tom Good (bass), Malford Milligan (voc) und Del Bennett (drums)<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(K. Schmidt/Tourwork.net)</span><br />
<br />
<br />
Online kaufen: <a href="http://www.cdbaby.com/cd/gregkochband" target="_blank" class="mycode_url">http://www.cdbaby.com/cd/gregkochband</a><br />
Greg Koch ueber Einfluesse und sein Spiel (engl.): <a href="http://www.youtube.com/watch?v=glqPjcMqoOM" target="_blank" class="mycode_url">http://www.youtube.com/watch?v=glqPjcMqoOM</a><br />
Homepage: <a href="http://www.gregkoch.com/" target="_blank" class="mycode_url">http://www.gregkoch.com/</a><br />
Livekonzerte: u.a. am 8.9. im "checkIN", Eschweiler/Rhld.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Booking: Klaus Schmidt, tourworkacc@aol.com</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[BluesViews - Blicke durch die regionale Bluesszene]]></title>
			<link>http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-3.html</link>
			<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 14:12:41 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-3.html</guid>
			<description><![CDATA["BluesViews" war ein Projekt, das inzwischen mit im Programmpunkt "feat. ...The Scene!" der <a href="http://BluesAixpander.info/meeting/" target="_blank" class="mycode_url">Blues Meetings</a> aufgegangen ist.<br />
<br />
Damals sollten überwiegend diejenigen zu Wort kommen, die durch ihre Arbeit hinter den Kulissen das Szenegeschehen maßgeblich mitgestalten, aber in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Von kurzer Notiz bis zu längerem Text, von Foto bis Audiodatei war alles willkommen. Und außer daß es mit Blues im, für oder verglichen mit dem Einzugsbereich zu tun haben sollte, war weiter kein Rahmen vorgegeben.<br />
Am Ende jedes Artikels wies ein Link ins Forum für Kommentare und Feedback zum jeweiligen Artikel.<br />
<br />
Die veröffentlichten Artikel gaben nicht unbedingt die Meinung des BluesAixpanders bzw. des Betreibers dieser Website wieder. Jeder Autor verfaßte seine Texte auf eigene Verantwortung, und ein Klick auf seinen Namen lieferte Zusatzinfos, um den Standpunkt besser einordnen zu können.<br />
<br />
Die Artikel bleiben im neuen Forum weiterhin erhalten, falls der ein oder andere noch einen Kommentar absetzen möchte.<br />
<br />
Mir bleibt an dieser Stelle der herzliche Dank an jene Autoren, die ihren Teil zur Verwirklichung der Idee beitrugen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA["BluesViews" war ein Projekt, das inzwischen mit im Programmpunkt "feat. ...The Scene!" der <a href="http://BluesAixpander.info/meeting/" target="_blank" class="mycode_url">Blues Meetings</a> aufgegangen ist.<br />
<br />
Damals sollten überwiegend diejenigen zu Wort kommen, die durch ihre Arbeit hinter den Kulissen das Szenegeschehen maßgeblich mitgestalten, aber in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Von kurzer Notiz bis zu längerem Text, von Foto bis Audiodatei war alles willkommen. Und außer daß es mit Blues im, für oder verglichen mit dem Einzugsbereich zu tun haben sollte, war weiter kein Rahmen vorgegeben.<br />
Am Ende jedes Artikels wies ein Link ins Forum für Kommentare und Feedback zum jeweiligen Artikel.<br />
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Die veröffentlichten Artikel gaben nicht unbedingt die Meinung des BluesAixpanders bzw. des Betreibers dieser Website wieder. Jeder Autor verfaßte seine Texte auf eigene Verantwortung, und ein Klick auf seinen Namen lieferte Zusatzinfos, um den Standpunkt besser einordnen zu können.<br />
<br />
Die Artikel bleiben im neuen Forum weiterhin erhalten, falls der ein oder andere noch einen Kommentar absetzen möchte.<br />
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Mir bleibt an dieser Stelle der herzliche Dank an jene Autoren, die ihren Teil zur Verwirklichung der Idee beitrugen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Blues-Checkliste / How to sing the blues]]></title>
			<link>http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-2.html</link>
			<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 00:23:02 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-2.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Gefunden irgendwo im www</span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">BLUES-CHECKLISTE</span> (von Lucy Neale)</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">1. Meist fangen Blues Songs mit "Woke up this morning..." an.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">2. "I got a good woman" ist ein ziemlich schlechter Anfang, zumindest, wenn Du nicht noch was gemeines in die nächste Zeile packst, zum Beispiel "I got a good woman with the meanest face in town".</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">3. Der Blues ist simpel. Wenn Du die erste Zeile gefunden hast, wiederhole den Text einfach. Dann finde einfach eine Art Reim drauf, so in der Art wie: "Got a good woman with the meanest face in town, Yes, I got a good woman with the meanest face in town. Got Teeth like Margaret Thatcher, and she weighs 500 pound".</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">4. Der Blues läßt Dir keine Wahl. Du sitzt in der Scheiße und es gibt keinen Weg raus.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">5. Bluesautos sind: Chevys, Fords, Cadillacs und runtergewirtschaftete Pick-ups. Der Blues reist nicht mit Volvo, BMW oder Sportwagen. Das beliebteste Transportmittel im Blues ist der Greyhound-Bus oder der Zug nach Süden. Flugzeuge oder öffentliche Verkehrsmittel sind nicht im Rennen. Laufen spielt eine bedeutende Rolle im Blueslifestyle, ebenso wie auf den Tod zu warten.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">6. Teenager können keinen Blues spielen. Sie warten noch nicht auf den nahen Tod. Nur Erwachsene singen den Blues. Im Blues bedeutet Erwachsensein, daß Du alt genug bist, auf den elektrischen Stuhl zu gehen, wenn Du einen Typ in Memphis erschießt.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">7. Blues findet in New York City statt, aber nicht auf Hawaii oder irgendwo in Kanada. Schlechte Zeiten in Minneapolis oder Seattle zählen zu den klinischen Depressionen. Chicago, St Louis und Kansas City sind immer noch die besten Plätze für den Blues. Kein Blues ohne Regen.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">8. Ein Mann mit Glatze symbolisiert keinen Blues. Eine Frau mit Glatze tut es. Sich das Bein beim Skifahren zu brechen symbolisiert nicht den Blues. Sich das Bein zu brechen, weil ein Krokodil darauf 'rumgekaut hat, tut es.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">9. Du kannst keinen Blues im Büro oder im Einkaufszentrum haben. Das Licht passt einfach nicht. Geh raus auf den Parkplatz oder setz dich neben die Mülltonnen.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">10. Gute Plätze für den Blues sind</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) der Highway</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) der Knast</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) ein leeres Bett</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) ein leeres Whiskeyglas</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Schlechte Plätze sind:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Karstadt</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Vernissagen</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) der Lions Club</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Golfplätze</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">11) Keiner wird glauben, daß das der Blues ist, wenn Du nen Anzug trägst. Außer vielleicht Du bist ein alter Mann einer ethnischen Minderheit und schläfst auch in dem Anzug.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">12) Hast Du das Recht den Blues zu spielen?</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Ja, aber nur wenn:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Du älter bist als "dirty"</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Du blind bist</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Du einen Mann in Memphis erschossen hast</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Du niemals zufrieden bist</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Nicht wenn:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Du noch alle Zähne hast</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Du mal blind warst, aber jetzt wieder sehen kannst</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) der Mann in Memphis überlebt hat</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Du eine Lebensversicherung oder Wertpapiere hast</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">13) Blues ist keine Frage der Hautfarbe. Er ist eine Frage des Unglücks im Leben. Tiger Woods kann keinen Blues spielen. Sonny Liston könnte. Nur richtig häßliche Weiße haben ebenfalls Anspruch auf den Blues.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">14) Wenn Du um Wasser bittest und Dein Schatz bringt Dir Benzin - das ist der Blues.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Weitere akzeptable Getränke sind.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) billiger Wein</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Whiskey oder Bourbon</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) schales Wasser</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) ekliger schwarzer Kaffee</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Die folgenden Getränke passen nicht zum Blues:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Perrier</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Chardonnay</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Apfelwein</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Slim Fast</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">15) Tod in einem billigem Motel oder einem illegalen Waffenladen passen zum Blues. Von einem eifersüchtigem Liebhaber erstochen zu werden ist eine weitere Möglichkeit den passenden Tod zu sterben. Ebenso ist es der elektrische Stuhl, Misshandlung, und der einsame Tod in einer verfallenen Hütte. Du kannst nicht auf dem Tennisplatz oder bei der Schönheitsoperation den "Bluestod" sterben.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">16) Ein paar Namen für Frauen:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Sadie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Big Mama</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Bessie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Fat River Dumpling</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">17) und ein paar für Männer:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Joe</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Willie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Little Willie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Big Willie</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">18) Frauen mit dem Namen 'Heather' können den Blues nicht spielen. Völlig egal, wie viele Typen sie in Memphis erschossen haben.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">19) Mach Dir Dein eigenes Blues Namen Starter Kit:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Name eines physischen Handicaps (Blindheit, Lahmheit, Verkrüppelung, etc.)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Vorname (siehe oben) plus der Name einer Frucht (Zitrone, Limone, Kiwi, etc,)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Nachnahme eines früheren Präsidenten (Jefferson, Johnson, Fillmore, etc.)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Zum Beispiel, Blind Lime Jefferson, Jakeleg Lemon Johnson oder Crippled Kiwi Fillmore, etc. ("vielleicht besser doch nicht Kiwi...")</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">20) Völlig egal, wie tragisch das Leben verläuft - wenn Du einen Computer hast, kannst Du nie den Blues spielen.</span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Für die Englischfans unter uns hier die Originalversion</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">HOW TO SING THE BLUES</span></span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">(Attributed to Memphis Earlene Gray, with help from Uncle Plunky)</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">1.  Most blues begin "woke up this morning."</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">2.  "I got a good woman" is a bad way to begin the blues, unless you stick something nasty in the next line. "I got a good woman/with the meanest dog in town."</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">3. Blues are simple. After you have the first line right, repeat it. Then find something that rhymes.  Sort of "Got a good woman/with the meanest dog in town./He got teeth like Margaret Thatcher/and he weighs 'bout 500 pounds."</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">4.  The blues are not about limitless choice.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">5.  Blues cars are Chevies and Cadillacs. Other acceptable blues transportation is Greyhound bus or a southbound train.  Walkin' plays a major part in the blues lifestyle. So does fixin' to die.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">6.  Teenagers can't sing the blues. Adults sing the blues. Blues adulthood means being old enough to get the electric chair if you shoot a man in Memphis.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">7.  You can have the blues in New York City, but not in Brooklyn or Queens. Hard times in Vermont or North Dakota are just a depression.  Chicago, St. Louis and Kansas City are still the best places to have the blues.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">8.  The following colors do not belong in the blues:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. violet</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. beige</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. mauve</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">9.  You can't have the blues in an office or a shopping mall, the lighting is wrong.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">10.  Good places for the blues:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. the highway</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. the jailhouse</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. the empty bed</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Bad places:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Ashrams</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Gallery openings</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. weekend in the Hamptons</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">11.  No one will believe it's the blues if you wear a suit, unless you happen to be an old black man.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">12.  Do you have the right to sing the blues?</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Yes, if:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. your first name is a southern state -- like Georgia</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. you're blind</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. you shot a man in Memphis.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d. you can't be satisfied.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">No, if:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. you were once blind but now can see.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. you're deaf</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. you have a trust fund.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">13.  Neither Julio Iglesias nor Barbra Streisand can sing the blues.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">14.  If you ask for water and baby gives you gasoline, it's the blues.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Other blues beverages are:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. wine</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Irish whiskey</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. muddy water</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Blues beverages are NOT:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Any mixed drink</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Any wine kosher for Passover</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. Yoo Hoo (all flavors)</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">15.  If it occurs in a cheap motel or a shotgun shack, it's a blues death. Stabbed in the back by a jealous lover is a blues way to die.  So is the electric chair, substance abuse, or being denied treatment in an emergency room.  It is not a blues death, if you die during a liposuction treatment.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">16.  Some blues names for Women</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Sadie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Big Mama</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. Bessie</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">17.  Some blues Names for Men</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Joe</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Willie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. Little Willie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d. Lightning</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">18.  Persons with names like Sierra or Sequoia will not be permitted to sing the blues no matter how many men they shoot in Memphis.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">19.  Other Possible Blues Names (Starter Kit)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Name of Physical infirmity (Blind, Cripple, Asthmatic)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. First name (see above) or name of fruit (Lemon, Lime, Kiwi)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. Last Name of President (Jefferson, Johnson, Fillmore, etc.)</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Mix and Match.</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Gefunden irgendwo im www</span><br />
<br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">BLUES-CHECKLISTE</span> (von Lucy Neale)</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">1. Meist fangen Blues Songs mit "Woke up this morning..." an.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">2. "I got a good woman" ist ein ziemlich schlechter Anfang, zumindest, wenn Du nicht noch was gemeines in die nächste Zeile packst, zum Beispiel "I got a good woman with the meanest face in town".</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">3. Der Blues ist simpel. Wenn Du die erste Zeile gefunden hast, wiederhole den Text einfach. Dann finde einfach eine Art Reim drauf, so in der Art wie: "Got a good woman with the meanest face in town, Yes, I got a good woman with the meanest face in town. Got Teeth like Margaret Thatcher, and she weighs 500 pound".</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">4. Der Blues läßt Dir keine Wahl. Du sitzt in der Scheiße und es gibt keinen Weg raus.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">5. Bluesautos sind: Chevys, Fords, Cadillacs und runtergewirtschaftete Pick-ups. Der Blues reist nicht mit Volvo, BMW oder Sportwagen. Das beliebteste Transportmittel im Blues ist der Greyhound-Bus oder der Zug nach Süden. Flugzeuge oder öffentliche Verkehrsmittel sind nicht im Rennen. Laufen spielt eine bedeutende Rolle im Blueslifestyle, ebenso wie auf den Tod zu warten.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">6. Teenager können keinen Blues spielen. Sie warten noch nicht auf den nahen Tod. Nur Erwachsene singen den Blues. Im Blues bedeutet Erwachsensein, daß Du alt genug bist, auf den elektrischen Stuhl zu gehen, wenn Du einen Typ in Memphis erschießt.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">7. Blues findet in New York City statt, aber nicht auf Hawaii oder irgendwo in Kanada. Schlechte Zeiten in Minneapolis oder Seattle zählen zu den klinischen Depressionen. Chicago, St Louis und Kansas City sind immer noch die besten Plätze für den Blues. Kein Blues ohne Regen.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">8. Ein Mann mit Glatze symbolisiert keinen Blues. Eine Frau mit Glatze tut es. Sich das Bein beim Skifahren zu brechen symbolisiert nicht den Blues. Sich das Bein zu brechen, weil ein Krokodil darauf 'rumgekaut hat, tut es.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">9. Du kannst keinen Blues im Büro oder im Einkaufszentrum haben. Das Licht passt einfach nicht. Geh raus auf den Parkplatz oder setz dich neben die Mülltonnen.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">10. Gute Plätze für den Blues sind</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) der Highway</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) der Knast</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) ein leeres Bett</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) ein leeres Whiskeyglas</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Schlechte Plätze sind:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Karstadt</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Vernissagen</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) der Lions Club</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Golfplätze</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">11) Keiner wird glauben, daß das der Blues ist, wenn Du nen Anzug trägst. Außer vielleicht Du bist ein alter Mann einer ethnischen Minderheit und schläfst auch in dem Anzug.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">12) Hast Du das Recht den Blues zu spielen?</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Ja, aber nur wenn:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Du älter bist als "dirty"</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Du blind bist</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Du einen Mann in Memphis erschossen hast</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Du niemals zufrieden bist</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Nicht wenn:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Du noch alle Zähne hast</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Du mal blind warst, aber jetzt wieder sehen kannst</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) der Mann in Memphis überlebt hat</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Du eine Lebensversicherung oder Wertpapiere hast</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">13) Blues ist keine Frage der Hautfarbe. Er ist eine Frage des Unglücks im Leben. Tiger Woods kann keinen Blues spielen. Sonny Liston könnte. Nur richtig häßliche Weiße haben ebenfalls Anspruch auf den Blues.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">14) Wenn Du um Wasser bittest und Dein Schatz bringt Dir Benzin - das ist der Blues.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Weitere akzeptable Getränke sind.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) billiger Wein</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Whiskey oder Bourbon</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) schales Wasser</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) ekliger schwarzer Kaffee</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Die folgenden Getränke passen nicht zum Blues:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Perrier</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Chardonnay</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Apfelwein</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Slim Fast</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">15) Tod in einem billigem Motel oder einem illegalen Waffenladen passen zum Blues. Von einem eifersüchtigem Liebhaber erstochen zu werden ist eine weitere Möglichkeit den passenden Tod zu sterben. Ebenso ist es der elektrische Stuhl, Misshandlung, und der einsame Tod in einer verfallenen Hütte. Du kannst nicht auf dem Tennisplatz oder bei der Schönheitsoperation den "Bluestod" sterben.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">16) Ein paar Namen für Frauen:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Sadie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Big Mama</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Bessie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Fat River Dumpling</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">17) und ein paar für Männer:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Joe</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Willie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Little Willie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d) Big Willie</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">18) Frauen mit dem Namen 'Heather' können den Blues nicht spielen. Völlig egal, wie viele Typen sie in Memphis erschossen haben.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">19) Mach Dir Dein eigenes Blues Namen Starter Kit:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a) Name eines physischen Handicaps (Blindheit, Lahmheit, Verkrüppelung, etc.)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b) Vorname (siehe oben) plus der Name einer Frucht (Zitrone, Limone, Kiwi, etc,)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c) Nachnahme eines früheren Präsidenten (Jefferson, Johnson, Fillmore, etc.)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Zum Beispiel, Blind Lime Jefferson, Jakeleg Lemon Johnson oder Crippled Kiwi Fillmore, etc. ("vielleicht besser doch nicht Kiwi...")</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">20) Völlig egal, wie tragisch das Leben verläuft - wenn Du einen Computer hast, kannst Du nie den Blues spielen.</span><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Für die Englischfans unter uns hier die Originalversion</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">HOW TO SING THE BLUES</span></span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">(Attributed to Memphis Earlene Gray, with help from Uncle Plunky)</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">1.  Most blues begin "woke up this morning."</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">2.  "I got a good woman" is a bad way to begin the blues, unless you stick something nasty in the next line. "I got a good woman/with the meanest dog in town."</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">3. Blues are simple. After you have the first line right, repeat it. Then find something that rhymes.  Sort of "Got a good woman/with the meanest dog in town./He got teeth like Margaret Thatcher/and he weighs 'bout 500 pounds."</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">4.  The blues are not about limitless choice.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">5.  Blues cars are Chevies and Cadillacs. Other acceptable blues transportation is Greyhound bus or a southbound train.  Walkin' plays a major part in the blues lifestyle. So does fixin' to die.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">6.  Teenagers can't sing the blues. Adults sing the blues. Blues adulthood means being old enough to get the electric chair if you shoot a man in Memphis.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">7.  You can have the blues in New York City, but not in Brooklyn or Queens. Hard times in Vermont or North Dakota are just a depression.  Chicago, St. Louis and Kansas City are still the best places to have the blues.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">8.  The following colors do not belong in the blues:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. violet</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. beige</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. mauve</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">9.  You can't have the blues in an office or a shopping mall, the lighting is wrong.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">10.  Good places for the blues:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. the highway</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. the jailhouse</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. the empty bed</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Bad places:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Ashrams</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Gallery openings</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. weekend in the Hamptons</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">11.  No one will believe it's the blues if you wear a suit, unless you happen to be an old black man.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">12.  Do you have the right to sing the blues?</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Yes, if:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. your first name is a southern state -- like Georgia</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. you're blind</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. you shot a man in Memphis.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d. you can't be satisfied.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">No, if:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. you were once blind but now can see.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. you're deaf</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. you have a trust fund.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">13.  Neither Julio Iglesias nor Barbra Streisand can sing the blues.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">14.  If you ask for water and baby gives you gasoline, it's the blues.</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Other blues beverages are:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. wine</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Irish whiskey</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. muddy water</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Blues beverages are NOT:</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Any mixed drink</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Any wine kosher for Passover</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. Yoo Hoo (all flavors)</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">15.  If it occurs in a cheap motel or a shotgun shack, it's a blues death. Stabbed in the back by a jealous lover is a blues way to die.  So is the electric chair, substance abuse, or being denied treatment in an emergency room.  It is not a blues death, if you die during a liposuction treatment.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">16.  Some blues names for Women</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Sadie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Big Mama</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. Bessie</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">17.  Some blues Names for Men</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Joe</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. Willie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. Little Willie</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">d. Lightning</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">18.  Persons with names like Sierra or Sequoia will not be permitted to sing the blues no matter how many men they shoot in Memphis.</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">19.  Other Possible Blues Names (Starter Kit)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">a. Name of Physical infirmity (Blind, Cripple, Asthmatic)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">b. First name (see above) or name of fruit (Lemon, Lime, Kiwi)</span><br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">c. Last Name of President (Jefferson, Johnson, Fillmore, etc.)</span><br />
<br />
<span style="color: #333233;" class="mycode_color">Mix and Match.</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tips für Sessionmusiker]]></title>
			<link>http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-1.html</link>
			<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 00:19:34 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://Blues.Aixpander.de/forum/thread-1.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tips für Sessionmusiker vom "Dutchman", übersetzt von Otto Becker (Bremen), redigiert vom "BluesAixpander" (Aachen).</span><br />
<br />
I. BLUESSESSION-EMPFEHLUNGEN<br />
I.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verschiedene Arten von Sessions</span><br />
Es gibt alle Arten von Sessions, wir befassen uns natürlich mit Bluessessions. Die Bluessessions fallen unter zwei Kategorien: Sessions, die von einer Band angeboten werden und Sessions, die vollständig aus Sessionmusikern zusammengesetzt sind.<br />
<br />
Eine dritte Variante ist das "Offene Mikro". Offenes Mikro heißt grundsätzlich Bühnenpräsenz für jeden, der auftreten will. Das kann irgendwelche Dichter, Jongleure mit einschließen. Offene Mikros sind manchmal an eine bestimmte Gruppe gerichtet wie das Offene Komödianten Mikro oder – wenn Du Glück hast – ein Offenes Blues Mikro. Wenn du bei einem Offenen Mikro auftreten möchtest, mußt Du entweder alleine auftreten, Leute mitbringen, mit denen Du auftrittst oder Dich an andere Künstler 'ranhängen, bevor Du zur Bühne gehst.<br />
<br />
I.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wer spielt wann? (Oder die "Wer zuerst kommt, spielt zuerst"-Session)</span><br />
Bei dieser Art von Session gibt es eine Liste, in die sich die Sessioninteressierten eintragen. Die Musiker müssen sich normalerweise eintragen, wenn sie eintreffen. Sie werden dann in der Reihenfolge auf die Bühne gerufen, in der sie sich eingeschrieben haben.<br />
<br />
Wenn du also Baß spielst und zwei andere Bassisten sich vor Dir eingetragen haben, dann wirst Du im dritten Set den Baß spielen. Wenn Du Dich zusammen mit einem Freund einträgst, dann kann es sein, daß ihr nicht gemeinsam spielt, es sei denn, ihr seid die ersten auf der Liste oder es ist die gleiche Anzahl von Musikern vor euch, die die gleichen Instrumente spielen. Je nachdem, wie streng die Regeln sind, wieviele Sessionmusiker da sind, und in welcher Laune derjenige ist, der die Musiker einteilt, kann es sein, daß ihr doch zusammen spielen dürft, wenn ihr höflich darum bittet.<br />
<br />
Wenn es eine Session ist, die von einer Band betreut wird, dann kann es sein, daß die Band gleichzeitig nur einen Sessionmusiker zur Zeit, mehrere gleichzeitig aufruft oder gar ganze Bands zusammenstellt. Diese Sessions sind für Anfänger vielleicht etwas einschüchternd, weil man nicht vorhersehen kann, wer mit wem spielt. Aber durch den ständigen Wechsel der Zusammenstellung bleibt die Session frisch und es gibt mehr "zauberhafte Momente".<br />
<br />
I.3 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Einladungs-Session</span><br />
Bei dieser Art von Session gibt es immer eine Band oder einen Musiker als Gastgeber, der/die entscheidet, welche Musiker wann auf die Bühne gerufen werden. Manchmal gibt es dabei eine Liste, manchmal nicht. Der Grund für den/die Gastgeber eine Einladungs-Session zu machen, liegt darin, daß er so die volle Kontrolle darüber hat, wer wann und wie lange spielt, und auch, wer nicht spielen darf.<br />
<br />
Wenn Du neu bei der Session bist, stelle Dich dem Gastgeber vor und laß ihn wissen, was Du spielst und wieviel Erfahrung Du hast, zusammen mit anderen Musikern öffentlich zu spielen. Habe keine Angst davor zu fragen, ob du mitspielen kannst auch wenn Du ein Anfänger bist. SEI EINFACH EHRLICH!<br />
Versuche lieber nicht, den Gastgeber mit vielen Worten zu beeindrucken, wenn Du es nicht während des Auftritts bestätigen kannst. Wenn Du erst lernst, dann sag dies dem Gastgeber.<br />
<br />
Denke daran, er veranstaltet die Session, um Musikern eine Gelegenheit zu geben, öffentlich aufzutreten; die gastgebende Band ist dafür da, die teilnehmenden Musiker gut aussehen zu lassen.<br />
<br />
I.4 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Instrumente und Ausrüstung</span><br />
Pack Deine Ausrüstung, bevor Du von zu Hause weggehst. Pack alles ein, was Du brauchst, mach Dich nicht abhängig davon, Dir von Anderen etwas ausleihen zu müssen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gitarre:</span><br />
Instrument, Gurt, Kabel, Reservesaiten, Stimmgerät, Effekte (Batterien testen!)<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Harmonica:</span><br />
Harps, Mikro, Kabel<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Baß:</span><br />
Baß, Kabel, Stimmgerät (Batterien testen!)<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schlagzeug:</span><br />
Sticks, Besen, vielleicht Deine Lieblingssnare<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Keyboard:</span><br />
Keyboard, (Batterien testen!), ggf. tragbaren Keyboardständer, Kabel<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Blasinstrumente:</span><br />
Instrument, Ständer, alles was Bläser benötigen, "Ligatur"-Kappen und all das Zeugs<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Verstärker:</span><br />
Wenn es keine Jamsession ist, wo nur "hauseigene Verstärker" benutzt werden, dann bringe einen mittleren Verstärker für Clubgröße mit, den Du benutzen möchtest. Laß die Marshall-Türme zu Hause, es geht um's Zusammenspiel und nicht um's Übertrumpfen. Bassisten können den hauseigenen Verstärker benutzen.<br />
<br />
I.5 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schreib Dich auf die Liste</span><br />
Wenn es eine Liste gibt, dann trage Dich ein. Gehe nicht davon aus, daß der Gastgeber Dich sieht und Dich auf die Bühne bittet, ohne daß Du dich eingetragen hast. Jeder, der spielt, sollte auf der Liste stehen. Wenn es eine Spalte für die Adresse und Telefonnummer gibt, dann deshalb, damit die Band Dich informieren kann über andere Sessions oder Dich sogar wegen eines Jobs kontaktieren kann. Es liegt an Dir, ob Du dies ausfüllst.<br />
<br />
Die Spalte für das Instrument soll dem Gastgeber zeigen, was Du spielst. Wenn Du außer ein Instument zu spielen auch singst, dann solltest Du dies hier kundtun. Sänger werden oft gesucht für Session-Zusammenstellungen.<br />
<br />
Wenn es keine Liste gibt, rede mit dem Gastgeber, um ihm deutlich zu machen, daß du spielen möchtest. Das gilt auch, wenn Du höflich um Begünstigungen bittest, wie z.B., daß Du mit Deinen Freunden zusammenspielen möchtest, oder als schüchterner Neuling auf einem niedrigen Level und sowas.<br />
<br />
I.6 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein Wort zum Headhunting</span><br />
"Headhunting" oder "Headcutting" (eigentlich "nach Kopfgeld jagen"), ist ein Begriff, den Little Walter zu neuen Höhen brachte, als er die Bühne stürmte und spielte, wann immer die Band eine Pause machte. Heutzutage wird das Headhunting immer noch auf freundliche Art praktiziert, wenigstens [...] im Nordwesten (der USA). Einige Künstler fragen den Gastgeber, ob sie während einer Pause auftreten dürfen. Das passiert häufig in den Pausen bei elektrischen Sessions durch akustische Künstler.<br />
<br />
Manchmal wird ein Gastgeber auch eine Gruppe von Künstlern während Pause auf die Bühne lassen, die dann gemeinsam einige Songs spielen. Besonders dann, wenn viele Musiker auf der Liste stehen. Ich habe mit der Harmonica Solos gemacht, die ich vor Publikum ausprobieren wollte.<br />
<br />
Der Schlüssel ist dabei, daß man HÖFLICH FRAGT. Sei auch nicht beleidigt, wenn das Publikum nicht so nett zu Dir ist, indem laut geredet und Lärm gemacht wird. Schließlich ist es eine Pause, und das ist nun mal die Zeit, in der die Zuhörer reden und Krach machen.<br />
<br />
<br />
II. AUF DER BÜHNE<br />
<br />
II.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wer führt? (Leadership)</span><br />
Wer immer das Stück vorschlägt, singt es auch. Die Frontleute schlagen die Songs vor. Sessionteilnehmer, die Stücke vorschlagen, sind Chef für das Stück. So ist das nun mal.<br />
<br />
Wenn Du nicht der Frontman bist, aber Du weißt, daß dieser einen Song kann (und gerne auch spielt), zu dem Du mitspielen möchtest, dann bitte darum, daß er ihn vorschlägt. Mach dies vor allem dann, wenn alle das "was sollen wir denn spielen"-Ding machen.<br />
<br />
II.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neulinge/Anfänger</span><br />
Gehe raus und spiele! Lerne die 1-4-5 Zwölf-Takt-Blues-Akkordfolge, dann geh' raus und spiele. Warte nicht, bis Du Dich bereit fühlst, auch wenn Du in jedem Takt nur eine Note spielst und keine Solos, finde einen Gastgeber, der Dich leise mitspielen läßt. Du mußt ein Gefühl dafür bekommen, öffentlich auf einer Bühne zu stehen und mit anderen Musikern zu spielen. Du wirst Deine Schüchternheit SEHR SCHNELL überwinden, glaub's mir.<br />
<br />
II.3 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Repertoire</span><br />
Halte zumindest drei Songs bereit. Vermeidet das "Was sollen wir spielen? Ich weiß nicht, hast Du etwas?"-Ding zum Warmwerden. Drei Songs, die Du spielen möchtest und die anderen Bluesmusikern vertraut sind oder die im Stil ähnlich sind. Aber sei auch dann nicht verunsichert, wenn Du sie nicht spielen kannst. Ein Session-Set geht normalerweise über drei, vielleicht vier Stücke, und wenn die anderen zwei oder mehr Jammer, die mit Dir spielen, hier diese Empfehlung befolgen, dann haben sie auch Songs.<br />
<br />
II.4 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Solo</span><br />
Spiel Dich solange nicht in den Vordergrund, bis Du an der Reihe bist. Arbeite mit den anderen Musikern zusammen, spiele grade soviel, daß der Song besser klingt. Wenn die Solos kommen, dann nimm Dich zurück, während ein anderer sein Solo spielt. Spiele rhythmisch genug, daß die Bluesprogression weitergeht.<br />
<br />
Wenn du an der Reihe bist, dann spiele lauter und zeige alles, was Du möchtest. Wenn dein Solo vorbei ist, dann geh wieder in den Hintergrund. Bluesjam-Solos sind gewöhnlich zwei 12-Takte-Solos (2 Durchgänge). Wenn es ein Musiker schafft, besonderes Feuer zu entfachen, indem er das Publikum und/oder denjenigen Sessionmusiker beeindruckt, der das Stück leitet, wird ihm noch ein Durchgang gewährt.<br />
<br />
Denke dran, daß es wesentlich cooler ist, darum gebeten zu werden, mehr zu spielen als darum, aufzuhören.<br />
<br />
II.5 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spiele in der richtigen Tonart.</span><br />
Finde heraus, in welcher Tonart das Stück ist, bevor es anfängt. Du stellst dich nicht als Dummchen dar, wenn du nach der Tonart fragst. Gehe nicht davon aus, daß alle einen bestimmten Standard in der gleichen Tonart spielen. Frage denjenigen, der das Stück vorgeschlagen hat, in welcher Tonart er es spielen wird. Und sorge dafür, daß Dein Instrument gestimmt ist, nimm ein elektronisches Stimmgerät.<br />
<br />
<br />
<br />
III. HARMONICASPIELER<br />
<br />
Nimm die richtige Harp. Wenn du nicht weißt, welche Harp für welche Tonart in welcher Position, dann komme mit einer Anleitung, es rauszufinden.<br />
<br />
Wenn du einen Spickzettel benutzt, sorge dafür, daß er sehr einfach genutzt werden kann. Du mußt vielleicht im Dunkeln lesen oder wenn du nervös bist oder gar betrunken. Du kannst die Tonarten auf Deine Harps oder auch auf Deinen Harpkoffer schreiben. Mache es so, daß es einfach zu erkennen ist.<br />
<br />
Wenn du nicht WIRKLICH mit dem Quintenzirkel vertraut bist und damit, welche Harp du brauchst für Deine gewünschte Position in allen Dur- und Molltonarten, dann tauche auf mit einem System, das funktioniert, wenn dies Dein Gehirn nicht mehr tut.<br />
<br />
Habe die richtige Harp dabei. Nimm genügend Harps mit, um in allen Tonarten spielen zu können. Diejenige, die Du nicht dabei hast, wird die sein, die gefordert ist.<br />
<br />
Sorge auch dafür, daß Deine Harps richtig gestimmt sind. Eine verstimmte Harp wird Dich mit anderen Musikern zusammen schrecklich klingen lassen, auch wenn Du sie richtig spielst.<br />
<br />
Benutze ZUHAUSE ein chromatisches Stimmgerät, um die Stimmung zu überprüfen und stimme neu oder ersetze die verstimmten Zungen oder die Harmonica.<br />
<br />
Erkenne, wann du still sein mußt. (s.a. weiter oben zum Thema "Spiel dich nicht in den Vordergrund".)<br />
<br />
Wenn Du Fills zwischen den Gesangssätzen spielen mußt, halte sie sparsam und werde nicht zu feurig. Antworte manchmal auf die Gitarren-Fills, aber spiele hauptsächlich Rhythmus, um den Song besser zu machen. Es ist schwer, sich zurückzuhalten; das weiß ich, und ich denke, daß die Harmonica auch gehört werden soll. Aber wenn Du zuviel spielst oder zu laut, wirst du nicht sehr oft zum Mitspielen aufgerufen werden.<br />
<br />
Spiele überhaupt nicht, wenn jemand anderes ein Solo spielt. Wenn überhaupt, spiele nur die Akkorde. Wenn du einmal bei den anderen Musikern besser bekannt bist, dann kannst Du mehr versuchen. Schließlich spielst du die Harp, die das Schlüsselinstrument in jeder Bluesband ist.<br />
<br />
<br />
IV. GITARRISTEN<br />
<br />
IV.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stimme dein Instrument</span><br />
Stimme alle Saiten durch, bevor Du auf die Bühne gehst. Benutze ein elektronisches Stimmgerät zum Stimmen Deiner Gitarre vor dem Spielen. Indem man ein Stimmgerät benutzt, sichert man ab, daß alle schon vorher richtig und zueinander gestimmt sind.<br />
Stimmen auf der Bühne ist Zeitverschwendung und langweilt das Publikum. Wenn Du darauf wartest spielen zu können und die Sessionmusiker vor Dir würden die ganze Zeit mit Stimmen verbringen, dann wärst du sauer, also tue Du es auch nicht.<br />
<br />
IV.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Tonart ansagen</span><br />
Wenn ein Harmonicaspieler Dich fragt, in welcher Tonart das Stück gespielt werden wird, sage ihm nicht, welche Harp er nehmen soll. Sag ihm nur die Tonart des Stückes und laß ihn selbst entscheiden, welche Harp er nehmen will. Du wirst ihn nur verwirren, wenn Du sagst "nimm eine C-Harp", wenn die Tonart des Stückes G ist. Selbst wenn er vorhat, in der 2. Position zu spielen, crossharp wäre das eine C-Harp. Gib ihm nur die Tonart des Songs und laß ihn diese Tonart auf seine Weise spielen.<br />
<br />
<br />
V. SÄNGER<br />
<br />
V.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie ist dein Tonumfang?</span><br />
Die Band muß wissen, in welcher Tonart/Tonlage Du ein Stück singen kannst. Vor dem Stück gib die Tonart bekannt. Wenn Du nicht weißt, in welcher Tonlage Du das Stück singst, dann finde dies heraus. Frage, in welcher Tonart sie normalerweise ein Stück spielen, und dann bitte sie darum, daß sie vier Takte in dieser Tonart spielen. So kannst Du die Band sich anpassen lassen, höher oder tiefer, je nach Deinem Tonumfang, und zwar VOR DEM SONG.<br />
<br />
V.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gibt es ein Vorspiel?</span><br />
Wenn es ein kleines Vorspiel (Intro) gibt, das den Turnaround zuerst spielt, dann heißt es "mit der fünf". Manchmal ist es auch die vier, laß die Band einfach wissen, wie Du es haben möchtest.<br />
<br />
V.3 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Den Song anzählen</span><br />
Zähle das Stück an. Sage dem Schlagzeuger nicht nur "schneller Shuffle" oder "mittlerer 12-Takt-Blues". Zähle und zeige ihm, wie schnell Du es gerne hättest. Höre den Song in Deinem Kopf und komme so zum Beat (Tempo). Auf dem Beat (Schlag) sage "Eins - Zwei - Eins-Zwei-Drei-Vier" und das Stück beginnt. Für einen langsamen Blues, sage auf dem Beat "Eins-Zwei-Drei-Vier" und fange an. Sage der Band auch, ob das Stück "mit der ersten (Stufe der Akkordfolge)" startet.<br />
<br />
V.4 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jedem sein Solo</span><br />
Alle Musiker im Set bekommen ihr Solo. Nicht immer Schlagzeug und Baß, aber jede Gitarre, Harp, Keyboard, jedes Blasinstrument und jeder "Flaschenbläser" erhält sein Solo in jedem Stück. Vergiß nicht, sie aufzurufen.<br />
Wenn Du Schwierigkeiten hast, zu bestimmen, wann ein Solo zu Ende ist, dann übergib dies einem Gitarristen und sag "macht ihr das, Jungs" und laß sie ihre Solos reihum spielen, bis sie es Dir zurückgeben. Du hast die Kontrolle über Deinen Song, aber beraube den Rest der Band nicht seiner Freude.<br />
<br />
<br />
VI. ZEICHEN GEBEN<br />
<br />
Der Frontmann muß die Band wissen lassen, was er tun wird und wann. Das sorgt dafür, daß alle zusammenarbeiten und bringt eine straffere Vorstellung. Da Du mit Leuten zusammenspielst, die nicht zusammen geprobt haben, gibt es einige bestimmte, allgemeine Zeichen oder Signale, die es Dir ermöglichen, mit der Band zu kommunizieren. Das mag vielleicht einfach erscheinen, aber es braucht Arbeit und Übung, um ein Gespür für die Feinheiten und die richtigen Zeitpunkte zu entwickeln, damit man es richtig umsetzen kann. Hier nun einige der Sachen eines Stückes, die angezeigt werden müssen/sollten.<br />
<br />
VI.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tempo</span><br />
Siehe oben unter "den Song anzählen"<br />
<br />
VI.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Breaks</span><br />
Dies sind Stellen im Stück, wo alle auf einem bestimmten Schlag stoppen, um eine bestimmte Melodie oder ein Riff zu betonen. Sage der Band vor dem Stück: "Dieses Lied hat einige Breaks". Weise darauf hin, wo sie sind in jeder Strophe oder nur am Ende des Stückes usw. Sage der Band, daß sie auf Dein Zeichen achten soll.<br />
<br />
Ein allgemein anerkanntes Zeichen für ein Break ist, den Arm hochzuheben und etwa in Ohrhöhe eine Handvoll Luft zu packen und dann die Faust gerade zur Schulter runterzuziehen mit dem Schlag (Beat) des Breaks. Ein aufmerksamer Schlagzeuger sollte dadurch zum Stoppen auf dem Beat veranlaßt werden. Arbeite mit dem Schlagzeuger, wenn er stoppt, dann sollten die anderen Spieler auch stoppen oder zumindest versuchen, ihren Fehler zu vertuschen und beim nächsten Break besser auf Dich zu achten.<br />
<br />
Ein weiteres Zeichen für ein Break ist, eine ausgestreckte Hand waagerecht zu schwenken, so wie das Signal "sicher" eines "Umpires" (Der Ausdruck kommt vom Baseball-Spiel. Wenn der Schiedsrichter (Umpire) entscheidet, dass der Spieler die Base erreicht hat, streckt er beide Hände von sich, um das allen sichtbar zu machen.) Wenn man dies mit beiden Händen tut, ist das ein sehr wirksames Zeichen, einen großen Stop am Ende eines Songs zu signalisieren.<br />
<br />
VI.3 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Zurück zum Anfang"</span><br />
Vom Anfang an in einem Song, der im Grunde genommen neu mit den ersten 12 Takten startet, kannst Du dies der Band einfach mit einem Klaps Deiner Hand auf Deinen Kopf signalisieren.<br />
<br />
VI.4 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das nächste Solo anzeigen</span><br />
Wenn Du das Stück einem anderen Musiker für dessen Solo übergibst, dann mache ihn so gut wie möglich darauf aufmerksam. Zeige ein oder zwei Takte, bevor Du soweit bist, auf ihn und dann rufe sein Solo auf.<br />
<br />
VI.5 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leiser werden</span><br />
Dies ist das klarste Zeichen, strecke Deine Hand aus mit der Handfläche nach unten und bewege sie auf und ab, so als ob Du einem Kind auf den Kopf tätschelst. (Oder wie Straßenarbeiter den Fahrern signalisieren, daß sie langsamer werden müssen). Das ist für den Fall, wenn Du möchtest, daß die Band leise spielt, um den Gesang oder ein Solo hervorzuheben, oder wenigstens etwas leiser, oder weil der Club-Besitzer Dir gerade bedeutet hat, daß ihr die Lautstärke drosseln müßt.<br />
<br />
VI.6 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Den Song beenden</span><br />
Dies ist häufig das Schwierigste, alle zu einem gemeinsamen Ende eines Stückes zu bringen. Gib der Band im Laufe der letzten 12 Takte Zeichen, daß das Ende bevorsteht. Eine Möglichkeit ist, zu rufen oder zu singen "Take it home" (bringt es nach Hause) oder "Wrap it up".<br />
<br />
Wenn Du Harmonica spielst, ist das schwierig. Ein Handzeichen, das meistens wirkt ist, mit dem Zeigefinger in die Luft zu zeigen und kreisende Bewegungen zu machen die "Packt es ein" bedeuten, gerade vor dem letzten Turnaround.<br />
<br />
Arbeite auch hier mit dem Schlagzeuger zusammen, versuche in Augenkontakt zu kommen, wenn es so aussieht, als würde er Dich nicht beobachten. (Schlagzeuger verblüffen mich immer wieder, wenn es den Anschein hat als würden sie meine Zeichen nicht beachten, aber tatsächlich tun sie es doch).<br />
<br />
Du kannst das Ende noch mehr betonen mit einem der obigen Break-Signale, wenn Du das möchtest. Das einzige Problem mit dem "Wrap it up (Packt ein)"-Zeichen ist, daß es einige Musiker gibt, die das Signal des kreisenden Fingers als "noch 'ne Runde" verstehen, und wenn Du beabsichtigst, den Song zu beenden, stürzen sie sich in weitere 12 Takte. Nicht aufregen, wenn das passiert, gehe einfach mit auf die Reise und versuche einen schönen Schluß zu erreichen. Es ist schließlich eine Session, der Spaß daran ist das wichtigste.<br />
"Noch 'ne Runde!" oder "Weiterspielen!" kann man aber auch mit einer vorwärts kreisenden Hand vor der eigenen Brust oder dem eigenen Geischt signalisieren, als würde man mit dem Finger in ein Rad greifen und es drehen.<br />
<br />
VI.7 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zeichen sehen</span><br />
Wenn Du mit Anfängern eine Session spielst, vor allem mit Schlagzeugern, die nichts über die Zeichen oder über das Zusammenwirken mit einem Frontmann wissen, habe einfach Spaß dabei und ENTMUTIGE NIEMANDEN.<br />
<br />
Wenn Du professionelle Bands anschaust, beobachte, wie Zeichen eingesetzt werden. Natürlich, sie proben zusammen, aber den Leiter einer festen Band zu beobachten ist eine gute Gelegenheit, die Technik der Zeichengebung, die Wahl des richtigen Zeitpunkts und die Genauigkeit zu lernen. Die besten Frontleute lassen dies ganz natürlich erscheinen, und bis Du tatsächlich gesehen hast, was sie tun, hast Du wahrscheinlich noch nicht einmal alles bemerkt, was an Zeichen vor sich geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Tips für Sessionmusiker vom "Dutchman", übersetzt von Otto Becker (Bremen), redigiert vom "BluesAixpander" (Aachen).</span><br />
<br />
I. BLUESSESSION-EMPFEHLUNGEN<br />
I.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verschiedene Arten von Sessions</span><br />
Es gibt alle Arten von Sessions, wir befassen uns natürlich mit Bluessessions. Die Bluessessions fallen unter zwei Kategorien: Sessions, die von einer Band angeboten werden und Sessions, die vollständig aus Sessionmusikern zusammengesetzt sind.<br />
<br />
Eine dritte Variante ist das "Offene Mikro". Offenes Mikro heißt grundsätzlich Bühnenpräsenz für jeden, der auftreten will. Das kann irgendwelche Dichter, Jongleure mit einschließen. Offene Mikros sind manchmal an eine bestimmte Gruppe gerichtet wie das Offene Komödianten Mikro oder – wenn Du Glück hast – ein Offenes Blues Mikro. Wenn du bei einem Offenen Mikro auftreten möchtest, mußt Du entweder alleine auftreten, Leute mitbringen, mit denen Du auftrittst oder Dich an andere Künstler 'ranhängen, bevor Du zur Bühne gehst.<br />
<br />
I.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wer spielt wann? (Oder die "Wer zuerst kommt, spielt zuerst"-Session)</span><br />
Bei dieser Art von Session gibt es eine Liste, in die sich die Sessioninteressierten eintragen. Die Musiker müssen sich normalerweise eintragen, wenn sie eintreffen. Sie werden dann in der Reihenfolge auf die Bühne gerufen, in der sie sich eingeschrieben haben.<br />
<br />
Wenn du also Baß spielst und zwei andere Bassisten sich vor Dir eingetragen haben, dann wirst Du im dritten Set den Baß spielen. Wenn Du Dich zusammen mit einem Freund einträgst, dann kann es sein, daß ihr nicht gemeinsam spielt, es sei denn, ihr seid die ersten auf der Liste oder es ist die gleiche Anzahl von Musikern vor euch, die die gleichen Instrumente spielen. Je nachdem, wie streng die Regeln sind, wieviele Sessionmusiker da sind, und in welcher Laune derjenige ist, der die Musiker einteilt, kann es sein, daß ihr doch zusammen spielen dürft, wenn ihr höflich darum bittet.<br />
<br />
Wenn es eine Session ist, die von einer Band betreut wird, dann kann es sein, daß die Band gleichzeitig nur einen Sessionmusiker zur Zeit, mehrere gleichzeitig aufruft oder gar ganze Bands zusammenstellt. Diese Sessions sind für Anfänger vielleicht etwas einschüchternd, weil man nicht vorhersehen kann, wer mit wem spielt. Aber durch den ständigen Wechsel der Zusammenstellung bleibt die Session frisch und es gibt mehr "zauberhafte Momente".<br />
<br />
I.3 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Einladungs-Session</span><br />
Bei dieser Art von Session gibt es immer eine Band oder einen Musiker als Gastgeber, der/die entscheidet, welche Musiker wann auf die Bühne gerufen werden. Manchmal gibt es dabei eine Liste, manchmal nicht. Der Grund für den/die Gastgeber eine Einladungs-Session zu machen, liegt darin, daß er so die volle Kontrolle darüber hat, wer wann und wie lange spielt, und auch, wer nicht spielen darf.<br />
<br />
Wenn Du neu bei der Session bist, stelle Dich dem Gastgeber vor und laß ihn wissen, was Du spielst und wieviel Erfahrung Du hast, zusammen mit anderen Musikern öffentlich zu spielen. Habe keine Angst davor zu fragen, ob du mitspielen kannst auch wenn Du ein Anfänger bist. SEI EINFACH EHRLICH!<br />
Versuche lieber nicht, den Gastgeber mit vielen Worten zu beeindrucken, wenn Du es nicht während des Auftritts bestätigen kannst. Wenn Du erst lernst, dann sag dies dem Gastgeber.<br />
<br />
Denke daran, er veranstaltet die Session, um Musikern eine Gelegenheit zu geben, öffentlich aufzutreten; die gastgebende Band ist dafür da, die teilnehmenden Musiker gut aussehen zu lassen.<br />
<br />
I.4 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Instrumente und Ausrüstung</span><br />
Pack Deine Ausrüstung, bevor Du von zu Hause weggehst. Pack alles ein, was Du brauchst, mach Dich nicht abhängig davon, Dir von Anderen etwas ausleihen zu müssen.<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Gitarre:</span><br />
Instrument, Gurt, Kabel, Reservesaiten, Stimmgerät, Effekte (Batterien testen!)<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Harmonica:</span><br />
Harps, Mikro, Kabel<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Baß:</span><br />
Baß, Kabel, Stimmgerät (Batterien testen!)<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Schlagzeug:</span><br />
Sticks, Besen, vielleicht Deine Lieblingssnare<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Keyboard:</span><br />
Keyboard, (Batterien testen!), ggf. tragbaren Keyboardständer, Kabel<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Blasinstrumente:</span><br />
Instrument, Ständer, alles was Bläser benötigen, "Ligatur"-Kappen und all das Zeugs<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Verstärker:</span><br />
Wenn es keine Jamsession ist, wo nur "hauseigene Verstärker" benutzt werden, dann bringe einen mittleren Verstärker für Clubgröße mit, den Du benutzen möchtest. Laß die Marshall-Türme zu Hause, es geht um's Zusammenspiel und nicht um's Übertrumpfen. Bassisten können den hauseigenen Verstärker benutzen.<br />
<br />
I.5 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Schreib Dich auf die Liste</span><br />
Wenn es eine Liste gibt, dann trage Dich ein. Gehe nicht davon aus, daß der Gastgeber Dich sieht und Dich auf die Bühne bittet, ohne daß Du dich eingetragen hast. Jeder, der spielt, sollte auf der Liste stehen. Wenn es eine Spalte für die Adresse und Telefonnummer gibt, dann deshalb, damit die Band Dich informieren kann über andere Sessions oder Dich sogar wegen eines Jobs kontaktieren kann. Es liegt an Dir, ob Du dies ausfüllst.<br />
<br />
Die Spalte für das Instrument soll dem Gastgeber zeigen, was Du spielst. Wenn Du außer ein Instument zu spielen auch singst, dann solltest Du dies hier kundtun. Sänger werden oft gesucht für Session-Zusammenstellungen.<br />
<br />
Wenn es keine Liste gibt, rede mit dem Gastgeber, um ihm deutlich zu machen, daß du spielen möchtest. Das gilt auch, wenn Du höflich um Begünstigungen bittest, wie z.B., daß Du mit Deinen Freunden zusammenspielen möchtest, oder als schüchterner Neuling auf einem niedrigen Level und sowas.<br />
<br />
I.6 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein Wort zum Headhunting</span><br />
"Headhunting" oder "Headcutting" (eigentlich "nach Kopfgeld jagen"), ist ein Begriff, den Little Walter zu neuen Höhen brachte, als er die Bühne stürmte und spielte, wann immer die Band eine Pause machte. Heutzutage wird das Headhunting immer noch auf freundliche Art praktiziert, wenigstens [...] im Nordwesten (der USA). Einige Künstler fragen den Gastgeber, ob sie während einer Pause auftreten dürfen. Das passiert häufig in den Pausen bei elektrischen Sessions durch akustische Künstler.<br />
<br />
Manchmal wird ein Gastgeber auch eine Gruppe von Künstlern während Pause auf die Bühne lassen, die dann gemeinsam einige Songs spielen. Besonders dann, wenn viele Musiker auf der Liste stehen. Ich habe mit der Harmonica Solos gemacht, die ich vor Publikum ausprobieren wollte.<br />
<br />
Der Schlüssel ist dabei, daß man HÖFLICH FRAGT. Sei auch nicht beleidigt, wenn das Publikum nicht so nett zu Dir ist, indem laut geredet und Lärm gemacht wird. Schließlich ist es eine Pause, und das ist nun mal die Zeit, in der die Zuhörer reden und Krach machen.<br />
<br />
<br />
II. AUF DER BÜHNE<br />
<br />
II.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wer führt? (Leadership)</span><br />
Wer immer das Stück vorschlägt, singt es auch. Die Frontleute schlagen die Songs vor. Sessionteilnehmer, die Stücke vorschlagen, sind Chef für das Stück. So ist das nun mal.<br />
<br />
Wenn Du nicht der Frontman bist, aber Du weißt, daß dieser einen Song kann (und gerne auch spielt), zu dem Du mitspielen möchtest, dann bitte darum, daß er ihn vorschlägt. Mach dies vor allem dann, wenn alle das "was sollen wir denn spielen"-Ding machen.<br />
<br />
II.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Neulinge/Anfänger</span><br />
Gehe raus und spiele! Lerne die 1-4-5 Zwölf-Takt-Blues-Akkordfolge, dann geh' raus und spiele. Warte nicht, bis Du Dich bereit fühlst, auch wenn Du in jedem Takt nur eine Note spielst und keine Solos, finde einen Gastgeber, der Dich leise mitspielen läßt. Du mußt ein Gefühl dafür bekommen, öffentlich auf einer Bühne zu stehen und mit anderen Musikern zu spielen. Du wirst Deine Schüchternheit SEHR SCHNELL überwinden, glaub's mir.<br />
<br />
II.3 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Repertoire</span><br />
Halte zumindest drei Songs bereit. Vermeidet das "Was sollen wir spielen? Ich weiß nicht, hast Du etwas?"-Ding zum Warmwerden. Drei Songs, die Du spielen möchtest und die anderen Bluesmusikern vertraut sind oder die im Stil ähnlich sind. Aber sei auch dann nicht verunsichert, wenn Du sie nicht spielen kannst. Ein Session-Set geht normalerweise über drei, vielleicht vier Stücke, und wenn die anderen zwei oder mehr Jammer, die mit Dir spielen, hier diese Empfehlung befolgen, dann haben sie auch Songs.<br />
<br />
II.4 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Solo</span><br />
Spiel Dich solange nicht in den Vordergrund, bis Du an der Reihe bist. Arbeite mit den anderen Musikern zusammen, spiele grade soviel, daß der Song besser klingt. Wenn die Solos kommen, dann nimm Dich zurück, während ein anderer sein Solo spielt. Spiele rhythmisch genug, daß die Bluesprogression weitergeht.<br />
<br />
Wenn du an der Reihe bist, dann spiele lauter und zeige alles, was Du möchtest. Wenn dein Solo vorbei ist, dann geh wieder in den Hintergrund. Bluesjam-Solos sind gewöhnlich zwei 12-Takte-Solos (2 Durchgänge). Wenn es ein Musiker schafft, besonderes Feuer zu entfachen, indem er das Publikum und/oder denjenigen Sessionmusiker beeindruckt, der das Stück leitet, wird ihm noch ein Durchgang gewährt.<br />
<br />
Denke dran, daß es wesentlich cooler ist, darum gebeten zu werden, mehr zu spielen als darum, aufzuhören.<br />
<br />
II.5 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Spiele in der richtigen Tonart.</span><br />
Finde heraus, in welcher Tonart das Stück ist, bevor es anfängt. Du stellst dich nicht als Dummchen dar, wenn du nach der Tonart fragst. Gehe nicht davon aus, daß alle einen bestimmten Standard in der gleichen Tonart spielen. Frage denjenigen, der das Stück vorgeschlagen hat, in welcher Tonart er es spielen wird. Und sorge dafür, daß Dein Instrument gestimmt ist, nimm ein elektronisches Stimmgerät.<br />
<br />
<br />
<br />
III. HARMONICASPIELER<br />
<br />
Nimm die richtige Harp. Wenn du nicht weißt, welche Harp für welche Tonart in welcher Position, dann komme mit einer Anleitung, es rauszufinden.<br />
<br />
Wenn du einen Spickzettel benutzt, sorge dafür, daß er sehr einfach genutzt werden kann. Du mußt vielleicht im Dunkeln lesen oder wenn du nervös bist oder gar betrunken. Du kannst die Tonarten auf Deine Harps oder auch auf Deinen Harpkoffer schreiben. Mache es so, daß es einfach zu erkennen ist.<br />
<br />
Wenn du nicht WIRKLICH mit dem Quintenzirkel vertraut bist und damit, welche Harp du brauchst für Deine gewünschte Position in allen Dur- und Molltonarten, dann tauche auf mit einem System, das funktioniert, wenn dies Dein Gehirn nicht mehr tut.<br />
<br />
Habe die richtige Harp dabei. Nimm genügend Harps mit, um in allen Tonarten spielen zu können. Diejenige, die Du nicht dabei hast, wird die sein, die gefordert ist.<br />
<br />
Sorge auch dafür, daß Deine Harps richtig gestimmt sind. Eine verstimmte Harp wird Dich mit anderen Musikern zusammen schrecklich klingen lassen, auch wenn Du sie richtig spielst.<br />
<br />
Benutze ZUHAUSE ein chromatisches Stimmgerät, um die Stimmung zu überprüfen und stimme neu oder ersetze die verstimmten Zungen oder die Harmonica.<br />
<br />
Erkenne, wann du still sein mußt. (s.a. weiter oben zum Thema "Spiel dich nicht in den Vordergrund".)<br />
<br />
Wenn Du Fills zwischen den Gesangssätzen spielen mußt, halte sie sparsam und werde nicht zu feurig. Antworte manchmal auf die Gitarren-Fills, aber spiele hauptsächlich Rhythmus, um den Song besser zu machen. Es ist schwer, sich zurückzuhalten; das weiß ich, und ich denke, daß die Harmonica auch gehört werden soll. Aber wenn Du zuviel spielst oder zu laut, wirst du nicht sehr oft zum Mitspielen aufgerufen werden.<br />
<br />
Spiele überhaupt nicht, wenn jemand anderes ein Solo spielt. Wenn überhaupt, spiele nur die Akkorde. Wenn du einmal bei den anderen Musikern besser bekannt bist, dann kannst Du mehr versuchen. Schließlich spielst du die Harp, die das Schlüsselinstrument in jeder Bluesband ist.<br />
<br />
<br />
IV. GITARRISTEN<br />
<br />
IV.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Stimme dein Instrument</span><br />
Stimme alle Saiten durch, bevor Du auf die Bühne gehst. Benutze ein elektronisches Stimmgerät zum Stimmen Deiner Gitarre vor dem Spielen. Indem man ein Stimmgerät benutzt, sichert man ab, daß alle schon vorher richtig und zueinander gestimmt sind.<br />
Stimmen auf der Bühne ist Zeitverschwendung und langweilt das Publikum. Wenn Du darauf wartest spielen zu können und die Sessionmusiker vor Dir würden die ganze Zeit mit Stimmen verbringen, dann wärst du sauer, also tue Du es auch nicht.<br />
<br />
IV.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Tonart ansagen</span><br />
Wenn ein Harmonicaspieler Dich fragt, in welcher Tonart das Stück gespielt werden wird, sage ihm nicht, welche Harp er nehmen soll. Sag ihm nur die Tonart des Stückes und laß ihn selbst entscheiden, welche Harp er nehmen will. Du wirst ihn nur verwirren, wenn Du sagst "nimm eine C-Harp", wenn die Tonart des Stückes G ist. Selbst wenn er vorhat, in der 2. Position zu spielen, crossharp wäre das eine C-Harp. Gib ihm nur die Tonart des Songs und laß ihn diese Tonart auf seine Weise spielen.<br />
<br />
<br />
V. SÄNGER<br />
<br />
V.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wie ist dein Tonumfang?</span><br />
Die Band muß wissen, in welcher Tonart/Tonlage Du ein Stück singen kannst. Vor dem Stück gib die Tonart bekannt. Wenn Du nicht weißt, in welcher Tonlage Du das Stück singst, dann finde dies heraus. Frage, in welcher Tonart sie normalerweise ein Stück spielen, und dann bitte sie darum, daß sie vier Takte in dieser Tonart spielen. So kannst Du die Band sich anpassen lassen, höher oder tiefer, je nach Deinem Tonumfang, und zwar VOR DEM SONG.<br />
<br />
V.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Gibt es ein Vorspiel?</span><br />
Wenn es ein kleines Vorspiel (Intro) gibt, das den Turnaround zuerst spielt, dann heißt es "mit der fünf". Manchmal ist es auch die vier, laß die Band einfach wissen, wie Du es haben möchtest.<br />
<br />
V.3 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Den Song anzählen</span><br />
Zähle das Stück an. Sage dem Schlagzeuger nicht nur "schneller Shuffle" oder "mittlerer 12-Takt-Blues". Zähle und zeige ihm, wie schnell Du es gerne hättest. Höre den Song in Deinem Kopf und komme so zum Beat (Tempo). Auf dem Beat (Schlag) sage "Eins - Zwei - Eins-Zwei-Drei-Vier" und das Stück beginnt. Für einen langsamen Blues, sage auf dem Beat "Eins-Zwei-Drei-Vier" und fange an. Sage der Band auch, ob das Stück "mit der ersten (Stufe der Akkordfolge)" startet.<br />
<br />
V.4 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jedem sein Solo</span><br />
Alle Musiker im Set bekommen ihr Solo. Nicht immer Schlagzeug und Baß, aber jede Gitarre, Harp, Keyboard, jedes Blasinstrument und jeder "Flaschenbläser" erhält sein Solo in jedem Stück. Vergiß nicht, sie aufzurufen.<br />
Wenn Du Schwierigkeiten hast, zu bestimmen, wann ein Solo zu Ende ist, dann übergib dies einem Gitarristen und sag "macht ihr das, Jungs" und laß sie ihre Solos reihum spielen, bis sie es Dir zurückgeben. Du hast die Kontrolle über Deinen Song, aber beraube den Rest der Band nicht seiner Freude.<br />
<br />
<br />
VI. ZEICHEN GEBEN<br />
<br />
Der Frontmann muß die Band wissen lassen, was er tun wird und wann. Das sorgt dafür, daß alle zusammenarbeiten und bringt eine straffere Vorstellung. Da Du mit Leuten zusammenspielst, die nicht zusammen geprobt haben, gibt es einige bestimmte, allgemeine Zeichen oder Signale, die es Dir ermöglichen, mit der Band zu kommunizieren. Das mag vielleicht einfach erscheinen, aber es braucht Arbeit und Übung, um ein Gespür für die Feinheiten und die richtigen Zeitpunkte zu entwickeln, damit man es richtig umsetzen kann. Hier nun einige der Sachen eines Stückes, die angezeigt werden müssen/sollten.<br />
<br />
VI.1 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Tempo</span><br />
Siehe oben unter "den Song anzählen"<br />
<br />
VI.2 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Breaks</span><br />
Dies sind Stellen im Stück, wo alle auf einem bestimmten Schlag stoppen, um eine bestimmte Melodie oder ein Riff zu betonen. Sage der Band vor dem Stück: "Dieses Lied hat einige Breaks". Weise darauf hin, wo sie sind in jeder Strophe oder nur am Ende des Stückes usw. Sage der Band, daß sie auf Dein Zeichen achten soll.<br />
<br />
Ein allgemein anerkanntes Zeichen für ein Break ist, den Arm hochzuheben und etwa in Ohrhöhe eine Handvoll Luft zu packen und dann die Faust gerade zur Schulter runterzuziehen mit dem Schlag (Beat) des Breaks. Ein aufmerksamer Schlagzeuger sollte dadurch zum Stoppen auf dem Beat veranlaßt werden. Arbeite mit dem Schlagzeuger, wenn er stoppt, dann sollten die anderen Spieler auch stoppen oder zumindest versuchen, ihren Fehler zu vertuschen und beim nächsten Break besser auf Dich zu achten.<br />
<br />
Ein weiteres Zeichen für ein Break ist, eine ausgestreckte Hand waagerecht zu schwenken, so wie das Signal "sicher" eines "Umpires" (Der Ausdruck kommt vom Baseball-Spiel. Wenn der Schiedsrichter (Umpire) entscheidet, dass der Spieler die Base erreicht hat, streckt er beide Hände von sich, um das allen sichtbar zu machen.) Wenn man dies mit beiden Händen tut, ist das ein sehr wirksames Zeichen, einen großen Stop am Ende eines Songs zu signalisieren.<br />
<br />
VI.3 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Zurück zum Anfang"</span><br />
Vom Anfang an in einem Song, der im Grunde genommen neu mit den ersten 12 Takten startet, kannst Du dies der Band einfach mit einem Klaps Deiner Hand auf Deinen Kopf signalisieren.<br />
<br />
VI.4 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das nächste Solo anzeigen</span><br />
Wenn Du das Stück einem anderen Musiker für dessen Solo übergibst, dann mache ihn so gut wie möglich darauf aufmerksam. Zeige ein oder zwei Takte, bevor Du soweit bist, auf ihn und dann rufe sein Solo auf.<br />
<br />
VI.5 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Leiser werden</span><br />
Dies ist das klarste Zeichen, strecke Deine Hand aus mit der Handfläche nach unten und bewege sie auf und ab, so als ob Du einem Kind auf den Kopf tätschelst. (Oder wie Straßenarbeiter den Fahrern signalisieren, daß sie langsamer werden müssen). Das ist für den Fall, wenn Du möchtest, daß die Band leise spielt, um den Gesang oder ein Solo hervorzuheben, oder wenigstens etwas leiser, oder weil der Club-Besitzer Dir gerade bedeutet hat, daß ihr die Lautstärke drosseln müßt.<br />
<br />
VI.6 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Den Song beenden</span><br />
Dies ist häufig das Schwierigste, alle zu einem gemeinsamen Ende eines Stückes zu bringen. Gib der Band im Laufe der letzten 12 Takte Zeichen, daß das Ende bevorsteht. Eine Möglichkeit ist, zu rufen oder zu singen "Take it home" (bringt es nach Hause) oder "Wrap it up".<br />
<br />
Wenn Du Harmonica spielst, ist das schwierig. Ein Handzeichen, das meistens wirkt ist, mit dem Zeigefinger in die Luft zu zeigen und kreisende Bewegungen zu machen die "Packt es ein" bedeuten, gerade vor dem letzten Turnaround.<br />
<br />
Arbeite auch hier mit dem Schlagzeuger zusammen, versuche in Augenkontakt zu kommen, wenn es so aussieht, als würde er Dich nicht beobachten. (Schlagzeuger verblüffen mich immer wieder, wenn es den Anschein hat als würden sie meine Zeichen nicht beachten, aber tatsächlich tun sie es doch).<br />
<br />
Du kannst das Ende noch mehr betonen mit einem der obigen Break-Signale, wenn Du das möchtest. Das einzige Problem mit dem "Wrap it up (Packt ein)"-Zeichen ist, daß es einige Musiker gibt, die das Signal des kreisenden Fingers als "noch 'ne Runde" verstehen, und wenn Du beabsichtigst, den Song zu beenden, stürzen sie sich in weitere 12 Takte. Nicht aufregen, wenn das passiert, gehe einfach mit auf die Reise und versuche einen schönen Schluß zu erreichen. Es ist schließlich eine Session, der Spaß daran ist das wichtigste.<br />
"Noch 'ne Runde!" oder "Weiterspielen!" kann man aber auch mit einer vorwärts kreisenden Hand vor der eigenen Brust oder dem eigenen Geischt signalisieren, als würde man mit dem Finger in ein Rad greifen und es drehen.<br />
<br />
VI.7 <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Zeichen sehen</span><br />
Wenn Du mit Anfängern eine Session spielst, vor allem mit Schlagzeugern, die nichts über die Zeichen oder über das Zusammenwirken mit einem Frontmann wissen, habe einfach Spaß dabei und ENTMUTIGE NIEMANDEN.<br />
<br />
Wenn Du professionelle Bands anschaust, beobachte, wie Zeichen eingesetzt werden. Natürlich, sie proben zusammen, aber den Leiter einer festen Band zu beobachten ist eine gute Gelegenheit, die Technik der Zeichengebung, die Wahl des richtigen Zeitpunkts und die Genauigkeit zu lernen. Die besten Frontleute lassen dies ganz natürlich erscheinen, und bis Du tatsächlich gesehen hast, was sie tun, hast Du wahrscheinlich noch nicht einmal alles bemerkt, was an Zeichen vor sich geht.]]></content:encoded>
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